Die Ausbildung Datenschutzbeauftragter (DEKRA) läuft über drei Tage als Online-Seminar. Am ersten Tag lernst du die Grundlagen der DSGVO: das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und die Verarbeitungsgrundsätze. Dazu kommen die Rechte der Betroffenen wie Auskunft, Berichtigung und Löschung.
Am zweiten Tag geht es um die Rollen von Verantwortlichem und Auftragsverarbeiter, um privacy by design und default. Dazu kommt das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten für Verantwortliche und Auftragsverarbeiter. Du behandelst auch die Sicherheit der Verarbeitung mit technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie die Datenschutz-Folgenabschätzung.
Der dritte Tag dreht sich um die Rolle des Datenschutzbeauftragten selbst: Benennung, Stellung, Aufgaben und Kündigungsschutz. Ergänzt wird das durch internationale Datenübermittlung, Haftung und Sanktionen, die Aufsichtsbehörden und den Datenschutz im Unternehmen. Zum Abschluss wiederholst du die Inhalte gezielt für die Prüfung.
Das Seminar richtet sich an angehende interne und externe Datenschutzbeauftragte, Datenschutzkoordinatoren, Führungskräfte und IT-Sicherheitsbeauftragte. Auch Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Rechtsanwälte, Betriebsräte und Fachkräfte aus Personal, Marketing oder Einkauf profitieren vom Praxiswissen.
Die Online-Seminare der Gesellschaft für Datenschutz finden live mit Dozent statt, in kleinen Lerngruppen. Du bekommst ein Willkommenspaket inklusive Verpflegung. Besondere fachliche Vorkenntnisse brauchst du für die Teilnahme nicht.
Optional legst du im Anschluss die Online-Prüfung „Fachkraft für Datenschutz“ bei der DEKRA ab. Sie besteht aus 45 Fragen in 90 Minuten, als Hilfsmittel sind DSGVO, BDSG und deine Schulungsunterlagen zugelassen. Bestehst du die Prüfung, ist dein DEKRA-Zertifikat drei Jahre gültig.
Ich finde das Konzept sinnvoll: erst der komplette Praxisstoff im Live-Online-Format, dann optional der offizielle Nachweis per DEKRA-Prüfung. So kannst du selbst entscheiden, ob dir die Seminarteilnahme reicht oder du das Zertifikat zusätzlich brauchst.



