Programmieren lernen online
Hier findest du Onlinekurse zum Programmieren, vom kostenlosen YouTube-Kurs bis zum geprüften Fernlehrgang. Python, Webentwicklung, C#, PHP und SQL sind dabei. Vergleiche Preis, Dauer, Sprache und Abschluss und finde den Kurs, der zu deinem Ziel passt.
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Abschluss:
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Zertifikat - kostenlos (7)
Hochschulzertifikat (6)
SGD-Abschlusszeugnis (4)
Zertifikat - kostenpflichtig (2)
Förderung:
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Bildungsgutschein (9)
Förderung möglich (1)
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Programmieren lernen online: Kurse, Kosten und der Weg zum ersten eigenen Projekt
Ich habe mit einem YouTube-Video und einem viel zu großen Kaffee angefangen. Nach drei Stunden lief mein erstes Python-Skript. Es hat "Hallo Welt" gesagt und sonst nichts. Ich war trotzdem stolz wie ein Schnitzel. Genau da fängt Programmieren lernen online an. Du brauchst keinen Studienplatz und keine teure Ausrüstung. Ein Laptop reicht, dazu Geduld und ein klares Ziel. Auf dieser Seite habe ich Kurse gesammelt, mit denen du wirklich loslegen kannst. Bezahlte Fernlehrgänge mit Zertifikat stehen neben kostenlosen MOOCs, Aufzeichnungen und YouTube-Kursen. Du filterst nach Preis, Dauer, Sprache und Abschluss.Welche Programmiersprache solltest du zuerst lernen?
Meine ehrliche Meinung: fang mit Python an. Die Syntax ist freundlich, die Fehlermeldungen sind lesbar. Du siehst nach wenigen Zeilen ein Ergebnis. Python trägt heute Datenanalyse, Automatisierung und einen großen Teil der KI-Welt. Willst du Webseiten bauen, führt der Weg über HTML, CSS und JavaScript. Das ist kein Umweg, sondern ein eigenes Handwerk. Für klassische Unternehmenssoftware sind Java und C# gesetzt. Wer im Controlling oder im Marketing sitzt, kommt mit SQL und ein wenig VBA erstaunlich weit. Ein Rat aus eigener Erfahrung: wähle eine Sprache und bleib ein halbes Jahr dabei. Ständiges Wechseln fühlt sich produktiv an. Es bringt dich aber keinen Schritt weiter.Kostenlos starten oder gleich bezahlen?
Kostenlose Kurse sind viel besser als ihr Ruf. openHPI, iMooX und die Virtuelle Hochschule Bayern liefern Hochschulniveau ohne Rechnung. freeCodeCamp und W3Schools sind seit Jahren feste Größen im Web. Auf YouTube findest du deutschsprachige Komplettkurse mit mehreren Stunden Laufzeit. Der Haken liegt woanders. Kostenlose Angebote geben dir Material, aber selten Struktur. Niemand fragt nach, wenn du in Woche drei aufhörst. Genau daran scheitern die meisten Selbstlerner, mich in den ersten Anläufen eingeschlossen. Bezahlte Lehrgänge kosten Geld und liefern dafür Takt. Du bekommst Aufgaben, Korrekturen, Betreuung und am Ende ein Zeugnis. Bei der SGD oder der IU Akademie läuft das über Studienhefte und Einsendeaufgaben. Wenn du weißt, dass du Verbindlichkeit brauchst, ist das gut angelegtes Geld. Mein Vorschlag: teste dein Interesse erst kostenlos. Bist du nach vier Wochen noch dabei, buch den bezahlten Kurs.MOOC, Aufzeichnung, YouTube-Kurs: der Unterschied
Die drei Begriffe werden gern durcheinandergeworfen. Ein MOOC ist ein offener Onlinekurs einer Hochschule oder Plattform. Er hat einen Lehrplan, Quizfragen und meistens ein Forum. Du findest solche Kurse bei openHPI, Coursera, edX und der vhb. Eine Aufzeichnung ist ein mitgeschnittener Kurs. Du startest jederzeit, spulst zurück und legst Pausen ein. Rückfragen kannst du keine stellen. YouTube-Kurse liegen dazwischen. Gute Kanäle bauen ihre Videos wie einen Lehrplan auf. Erklärung, Beispiel und Übungsaufgabe kommen in einem Rutsch. Ein Zertifikat bekommst du dort nicht, dafür ist der Einstieg denkbar niedrig.Brauchst du wirklich ein Zertifikat?
Das kommt darauf an, wen du überzeugen willst. Personalabteilungen mögen Nachweise. Entwicklerteams schauen zuerst auf deinen Code. Ehrlich gesagt hat mich noch nie jemand nach einem Zertifikat gefragt. Gefragt wurde immer nach einem Projekt. Ein Abschluss hilft trotzdem, wenn du intern die Abteilung wechseln willst. Achte auf den Unterschied zwischen Teilnahmebescheinigung und geprüftem Abschluss. Nur der zweite sagt etwas über dein Können aus. Bei vielen MOOCs ist der Kurs gratis und nur das Zertifikat kostet.Was kostet Programmieren lernen online?
Die Spanne ist ordentlich. Einzelkurse der IU Akademie starten bei rund 700 Euro. Fernlehrgänge der SGD laufen über mehrere Monate und werden monatlich abgerechnet. Umfangreiche Programme mit Python und SQL erreichen vierstellige Beträge. MOOC-Zertifikate liegen meist zwischen 40 und 100 Euro. Bei allem darüber schaue ich zweimal hin. Viele Fernlehrgänge sind zertifiziert und damit förderfähig. Bildungsgutschein, Qualifizierungschancengesetz oder ein Zuschuss vom Arbeitgeber sind realistische Wege. Frag im Zweifel direkt beim Anbieter nach, das kostet eine Mail.Wie viel Zeit musst du einplanen?
Für einen ersten Eindruck reichen zwei Wochenenden. Für belastbare Grundlagen brauchst du Monate. Ich halte fünf Stunden pro Woche für die Schwelle, ab der es Spaß macht. Darunter vergisst du zwischen zwei Sitzungen zu viel. Vierzig Minuten täglich bringen mehr als vier Stunden am Sonntag. Berufsbegleitende Lehrgänge rechnen mit sechs bis zehn Stunden pro Woche. Das ist machbar, kostet dich aber echte Abende.So gehst du am besten vor
- Ziel festlegen: neuer Job, Nebenprojekt oder reine Neugier
- Eine Sprache wählen und ein halbes Jahr dabeibleiben
- Mit einem kostenlosen Kurs vier Wochen testen
- Danach entscheiden, ob du Betreuung und Zertifikat brauchst
- Ein eigenes Projekt starten, so klein es auch sein mag





1 Stunde 21 Minuten



