Die Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten läuft komplett online als Fernlehrgang. Im Mittelpunkt steht die EU-Datenschutz-Grundverordnung, die seit dem 25. Mai 2018 in der gesamten EU gilt. Du bekommst ein breites Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen, die sich aus der DSGVO ergeben. Dazu zählen die grundlegenden Aspekte des Datenschutzes und die geänderten rechtlichen Bestimmungen.
Die Rolle des Datenschutzbeauftragten hat sich unter der DSGVO deutlich weiterentwickelt. Neben dem rechtssicheren Umgang mit personenbezogenen Daten bist du Schnittstelle zwischen Management, Betroffenen, Betriebsrat und Aufsichtsbehörden. Die dafür nötige soziale Kompetenz ist ebenfalls Thema im Lehrgang. Auch datenverarbeitende Systeme und Künstliche Intelligenz kommen vor.
Der Ablauf ist übersichtlich. Du buchst die Fortbildung, bekommst die Zugangsdaten per E-Mail und startest sofort. Danach bearbeitest du die Inhalte flexibel im Selbststudium, ganz ohne feste Termine. Der Lehrgang umfasst 25 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten, verteilt auf 20 Module. Die Lernplattform ist rund um die Uhr erreichbar.
Die Weiterbildung richtet sich an Mitarbeitende, die im Unternehmen zum Datenschutzbeauftragten benannt werden sollen. Nach Angaben des Anbieters passt sie auch zu Unternehmen, die eigene Fachkräfte aufbauen möchten. Berater, die sich im Datenschutz spezialisieren wollen, sind ebenfalls angesprochen.
Nach bestandener Prüfung schickt dir der Anbieter das anerkannte Zertifikat per Post. Es dient als Nachweis deiner Fachkunde für die Bestellung zum Datenschutzbeauftragten. Die Fortbildung ist nach Artikel 37 (DS-GVO) und § 38 (BDSG-neu) anerkannt. Mit dem Zertifikat kann dich dein Betrieb offiziell benennen.
Erfahrene Referenten erklären dir die Theorie an Praxisbeispielen und begleiten dich durch den Lehrgang. Dazu kommt der direkte Kontakt zu einem Anwalt für Datenschutz. Der gilt laut Anbieter während und nach der Ausbildung. Das Zertifikat selbst ist zeitlich unbegrenzt gültig.





