In der Ausbildung zum Informationssicherheitsbeauftragten lernst du, wie du ein Informationssicherheitsmanagementsystem nach ISO 27001 aufbaust. Der Kurs läuft an drei Tagen live-online. Der Umfang beträgt 24 Lerneinheiten zu je 45 Minuten. Am Ende steht die Zertifizierungsprüfung zum Information Security Officer (DEKRA).
Inhaltlich startest du bei den Grundlagen der Informationssicherheit. Normen und Standards wie ISO/IEC 27001, der BSI-Grundschutz und NIS-2 kommen früh dran. Begriffe, Prinzipien und Ziele eines ISMS werden geklärt. Bedrohungen und Angriffsmethodik gehören ebenfalls dazu.
Danach geht es um rechtliche und regulatorische Anforderungen. Der Anbieter behandelt die Schnittstellen von Datenschutz und DSGVO zur Informationssicherheit. Für die NIS-2-Richtlinie gibt es laut Kursseite ein komplettes eigenes Kapitel. Weitere IT-Sicherheitsgesetze werden angesprochen.
Der praktische Teil dreht sich um Planung und Aufbau eines ISMS nach ISO 27001. Du bewertest Risiken nach ISO 27005 und definierst Sicherheitsziele und Richtlinien. Technische und organisatorische Maßnahmen, internes Audit und Notfallmanagement kommen dazu. Auch der Umgang mit Sicherheitsvorfällen und Cyberangriffen wird behandelt.
Die Methodik mischt Trainer-Input, Übungen, Diskussion und Erfahrungsaustausch. Du bekommst Arbeitshilfen, Checklisten und Muster an die Hand. Für die Prüfungsvorbereitung gibt es ein kostenloses e-Learning zur Lernkontrolle. Reflexion und Feedback laufen in Kleingruppen und im Plenum.
Die Schulung richtet sich an IT-Verantwortliche, Datenschutzbeauftragte, Manager und Führungskräfte. Einsteiger in die Informationssicherheit sind ausdrücklich angesprochen. Besondere Vorkenntnisse brauchst du nicht. Technisches Verständnis aus IT oder Datenschutz hilft, ist aber keine Pflicht.
Nach bestandener Prüfung kannst du das DEKRA-Siegel kostenlos nutzen. Es funktioniert als digitales Teilnahmezertifikat auf Visitenkarten, in Signaturen und auf LinkedIn. Wer noch unschlüssig ist, kann einen Seminarplatz zwei Wochen kostenlos reservieren. Ich finde das praktisch, wenn die Kostenübernahme intern noch geklärt wird.




