Das eintägige Seminar gibt dir einen strukturierten Einstieg in künstliche Intelligenz im öffentlichen Dienst. Im Mittelpunkt stehen behördliche Prozesse, rechtliche Rahmenbedingungen, Datenschutz und KI-Compliance. Du lernst, typische Einsatzmöglichkeiten realistisch zu bewerten. Auch die Frage, wie Verwaltungen geeignete Anwendungsfälle identifizieren und verantwortungsvoll einführen, wird behandelt.
Am Anfang stehen die Grundbegriffe künstlicher Intelligenz und die Abgrenzung zu regelbasierten Systemen. Generative KI wird als Werkzeug für Text, Recherche, Zusammenfassung und Wissensarbeit eingeordnet. Praxisbeispiele zeigen KI-gestützte Prozesse in Verwaltungsabläufen. Du bewertest Anwendungsfälle nach Nutzen, Aufwand, Risiko und Verwaltungsbezug. Die Einordnung gilt für Kommunalverwaltung, Landesbehörden, Bundesverwaltung und öffentliche Einrichtungen.
Der rechtliche Teil behandelt die EU-KI-Verordnung und ihre Bedeutung für Behörden. Dazu kommen die Datenschutzanforderungen nach EU-DSGVO und die Grenzen zulässiger KI-Nutzung im öffentlichen Dienst. Risiken durch Datenschutzverstöße, Bias, fehlerhafte Ergebnisse und fehlende Nachvollziehbarkeit werden besprochen. Du bekommst Prüfkriterien für Transparenz, Kontrollierbarkeit und fachliche Plausibilisierung an die Hand.
Der Tag folgt einem festen Fahrplan. Der Vormittag gehört den KI-Grundlagen, Potenzialen und Einsatzfeldern. Am Mittag geht es um rechtliche Rahmenbedingungen und KI-Compliance. Der Nachmittag dreht sich um Implementierung, Live-Demonstrationen ausgewählter KI-Tools und den Verhaltenskodex. Unterrichtet wird von 09:00 bis 16:00 Uhr in Gruppen mit maximal 8 Teilnehmenden.
Im Best-Practice-Workshop erarbeitest du praxisnahe Leitlinien für einen KI-Verhaltenskodex. Diese Leitlinien können als Grundlage für interne Regeln, Nutzungshinweise oder eine Dienstanweisung zur KI-Nutzung dienen. Besprochen werden auch Zieldefinition, Stakeholder, Schnittstellen und Genehmigungsprozesse. Top-down-Ansatz und Bottom-up-Ansatz werden als Einführungskonzepte verglichen.
Angesprochen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst sowie Fach- und Führungskräfte. Amtsleitungen und Abteilungsleitungen, die KI-Projekte planen, bewerten oder freigeben, sind ebenfalls gemeint. Programmierkenntnisse brauchst du nicht. Ein Grundverständnis behördlicher Abläufe hilft dir beim Einstieg.
Zur Teilnahme gehören Schulungsmaterial, ein Zertifikat, Verpflegung bei Präsenzveranstaltungen und die Betreuung durch Trainer und Orga-Team. Die Weiterbildung dient auch der Nachweispflicht nach KI-VO Art. 4 zum Aufbau von KI-Kompetenz. Der Anbieter arbeitet ohne Vorkasse, die Rechnung kommt erst nach Kursbeginn. Dazu gibt es eine Zufriedenheitsgarantie mit kostenloser Wiederholung.






