Der Fernkurs startet mit den Grundlagen moderner Netzwerke. Du lernst Netzwerkarten, Topologien und Netzwerkkomponenten kennen und arbeitest an der Netzwerk-Praxis. Danach schaust du dir die Protokolle TCP/IP, IPv4 und IPv6 genauer an. Auch die Installation virtueller Maschinen mit VirtualBox gehört dazu.
Weil du später heterogene Netzwerke verwalten sollst, baust du ein funktionsfähiges Client/Server-Netzwerk auf. Dabei kommen Windows Server 2025 und Linux zum Einsatz. Du richtest eine Windows-Domäne ein und verwaltest die Benutzer zentral im Active Directory. Die Netzwerkdienste DNS und DHCP stehen ebenfalls auf dem Plan.
Ein eigener Teil widmet sich der Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung von Systemen. Du bekommst eine Einführung in Industrie 4.0, in Technologiegenerationen und in Wertschöpfungsnetzwerke. Mit der Digitalisierung wächst auch die Angriffsfläche. Deshalb behandelt der Lehrgang Gefährdungen und passende Maßnahmen der IT-Sicherheit.
Im letzten Lehrgangsteil setzt du ein kleines Digitalisierungsprojekt um. Den Raspberry Pi bekommst du ohne zusätzliche Kosten dazu. Du erfasst damit Messdaten und visualisierst sie mit der Software Tableau. Alternativ tauschst du sie über den Datenstandard OPC UA aus.
Der Lehrgang dauert 16 Monate bei etwa 11 Stunden pro Woche. Verlängern kannst du kostenfrei um 9 Monate. Schneller geht es auch, dann passt deine Studienberatung den Studienplan individuell an. Die Gesamtstudiengebühr bleibt dabei unverändert. Zu den Lernmedien gehören 24 Studienhefte, Lernvideos und ein Raspberry Pi mit Sensoren, Tastatur und Maus.
Gelernt wird im Online-Studienzentrum mit Chats, Foren und digitalen Lernkarten. Deine Einsendeaufgaben korrigieren die Fernlehrer, für organisatorische Fragen ist das Beraterteam da. Die KI-Lernbegleitung KILEA beantwortet deine Lernfragen rund um die Uhr. Die ersten Studienunterlagen erhältst du digital und zusätzlich gedruckt, ohne Zusatzkosten.
Gedacht ist der Kurs für kaufmännische Angestellte, IT-Fachleute, Programmiererinnen und Programmierer sowie Quereinsteiger mit IT-Interesse. Auch Dienstleister mit Kunden aus Industrie und Fertigung sind angesprochen. Vorausgesetzt werden gute Windows-Kenntnisse und mehrjährige Berufserfahrung im kaufmännischen oder technischen Bereich. Am Ende steht das ILS-Abschlusszeugnis, auf Wunsch zusätzlich als englischsprachiges ILS-Certificate.





