Der Online-Kurs "Gewaltfreie Kommunikation in der Arbeitswelt" führt dich in fünf Modulen durch das Kommunikationsmodell nach Marshall Rosenberg. Der Anbieter beschreibt es als einfaches, aber hoch wirksames Modell. Du sollst es sofort in deinem Arbeitsalltag anwenden können. Der Untertitel des Kurses lautet "Neue Wege zu Klarheit und Kooperation".
Im ersten Modul geht es um Bedürfnisse als Motivation menschlichen Verhaltens. Du steigst in das Rosenberg-Modell ein und lernst Struktur, Haltung und Werte der GFK kennen. Dazu kommen das Haus der GFK, die drei Säulen und die vier Schritte. Das zweite Modul dreht sich um Kommunikationsstörungen, hinderliche Sprachmuster, die Kommunikationsbarrieren nach Thomas Gordon und das Eisbergmodell.
Das dritte Modul stellt Empathie in den Mittelpunkt. Du unterscheidest Gefühle von Vorwürfen und Gedanken und übst den Umgang mit schwierigen Botschaften. Im vierten Modul geht es um die Sachebene: wertfreie Beobachtung, die drei Ebenen der Wahrnehmung und klare Bitten. Dazu kommt sicheres Delegieren. Das fünfte Modul behandelt schwierige Gespräche, Feedback-Regeln und das Prinzip wertschätzender Aufrichtigkeit.
Der Anbieter setzt auf intensives und nachhaltiges Lernen über einen längeren Zeitraum. Die Live-Online-Sessions laufen über Zoom in einer festen Gruppe. In der Woche dazwischen bekommst du eine Aufgabe zum Selbst-Üben. Nach dem Kursende kannst du in einer Online-Übungsgruppe weiter dranbleiben.
Aktive Beteiligung ist ausdrücklich gewünscht. Es gibt viele praktische Übungen, und die wirken laut Anbieter am besten, wenn du mit eigenen Themen arbeitest. Der Schwerpunkt liegt auf dem Praxistransfer in den Alltag.
Das Angebot richtet sich an Teamleiter:innen und Mitarbeiter:innen, die effektive Kommunikationswerkzeuge suchen oder sich ein harmonisches Arbeitsumfeld wünschen. Ein Abschluss oder Zertifikat wird auf der Kursseite nicht genannt. Das Seminar gibt es auch als Inhouse-Training vor Ort im Unternehmen oder online. Auf Wunsch geht es in anderem zeitlichen Umfang oder mit eigenen inhaltlichen Schwerpunkten.





