Das Modul 2: Lagerung gehört zur Teilqualifizierung Fachkraft für Lagerlogistik. Es qualifiziert dich gezielt für zentrale Aufgaben im Bereich Lagerhaltung und Warenorganisation. Du lernst, Güter fachgerecht einzulagern, Lagerbestände zu verwalten und innerbetriebliche Transportprozesse sicher umzusetzen. Der Kurs ist praxisnah aufgebaut und bereitet dich auf eine Tätigkeit im modernen Lager vor.
Die Theorie findet online im virtuellen Klassenraum statt. Die praktischen Inhalte absolvierst du in ausgewählten Unternehmen, die von der IHK anerkannt sind. Gearbeitet wird mit Lehrvortrag, Unterrichtsgespräch, Einzel- und Gruppenarbeit sowie Selbstlernphasen. Der Kurs dauert in der Regel 18 Wochen in Vollzeit, davon fünf bis sechs Wochen Praxisphase im Unternehmen.
Unterricht ist montags bis donnerstags von 08:00 bis 16:45 Uhr. Freitags läuft er von 08:00 bis 14:15 Uhr. Als Starttermin nennt der Anbieter den 12.10.2026. Das Angebot ist an 43 Standorten verfügbar, darunter Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Braunschweig.
Die Qualifizierung richtet sich an Arbeitsuchende mit Bildungsgutschein und an Quereinsteiger:innen in die Logistik. Auch Berufsrückkehrende und Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung sind angesprochen. Mitbringen solltest du Interesse an organisatorischen Abläufen und grundlegende Deutschkenntnisse. Dazu kommt die Bereitschaft zur praktischen Tätigkeit.
Zum Abschluss bekommst du eine BNW-Teilnahmebescheinigung und eine Praktikumsbescheinigung. Hast du alle Module absolviert, ist die Anmeldung zur IHK-Externenprüfung möglich. Am Ende steht dann ein Prüfungszeugnis der IHK. So lässt sich die Teilqualifizierung Schritt für Schritt zum anerkannten Berufsabschluss ausbauen.
Nach dem Modul stehen dir laut Anbieter Beschäftigungsmöglichkeiten in Industrie, Handel und Logistikunternehmen offen. Die Teilqualifizierung kann auf eine spätere Externenprüfung oder weitere TQ-Module angerechnet werden. Insgesamt gibt es sechs Module, von Wareneingang über Kommissionierung bis Arbeitsorganisation und Qualitätssicherung.
Die Teilnahme kannst du dir über einen Bildungsgutschein fördern lassen. Nähere Auskunft geben die Agentur für Arbeit, das Jobcenter sowie Renten- und Unfallversicherungsträger. Der Anbieter zeigt dir nach eigenen Angaben, wie du den Kurs vollständig fördern lassen kannst.




