Diese Teilqualifizierung ist der erste von sieben Bausteinen auf dem Weg zur Fachkraft für Lagerlogistik. Du qualifizierst dich Schritt für Schritt, jede TQ schließt mit einem IHK-Zertifikat ab. Das Konzept entspricht dem bundesweit anerkannten BIBB Standard.
Inhaltlich geht es um Arbeitsorganisation, Information und Kommunikation. Dazu kommen logistische Prozesse und qualitätssichernde Maßnahmen. Du lernst den Einsatz von Arbeitsmitteln und die Annahme von Gütern. Am Ende führst du den Wareneingang eigenständig durch, kontrollierst die Lieferung und bearbeitest sie korrekt.
Der Unterricht findet ausschließlich online statt, mit einer Dozentin oder einem Dozenten im virtuellen Klassenzimmer. Genutzt werden Microsoft Teams, Vitero oder Vergleichbares. Du sitzt dabei an deinem bfz-Standort und nutzt die dortige technische Ausstattung. Lernprozessbegleiterinnen und Lernprozessbegleiter unterstützen dich vor Ort im kompletten Schulungszeitraum. Willst du von zu Hause aus teilnehmen, brauchst du die Zustimmung deines Kostenträgers.
Der Kurs läuft in Vollzeit über 18 Wochen und umfasst 440 Unterrichtseinheiten. Unterricht ist von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:45 Uhr, freitags von 08:00 bis 13:45 Uhr. Eine praktische Lernphase im Betrieb gehört dazu. Die betriebliche Qualifizierungsphase findet bei Betrieben in der Region statt.
Angesprochen sind Arbeitssuchende, Menschen ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrerinnen sowie Berufsrückkehrer. Du brauchst ein ausreichendes Sprachniveau, mindestens B1. Für die digitale Lernform wird B2 vorausgesetzt. Hohe Lernmotivation und Konzentrationsfähigkeit gehören ebenfalls dazu. Deine Eignung prüft das bfz gemeinsam mit dir in einem persönlichen Beratungsgespräch.
Nach erfolgreicher Kompetenzfeststellung bekommst du ein IHK-Zertifikat. Daneben werden ein vbw-Zertifikat, ein bfz-Zertifikat, eine Teilnahmebescheinigung und die berufsanschlussfähige Teilqualifikation als Abschlussarten angegeben. Die Maßnahme ist nach AZAV zertifiziert.
Bei der Finanzierung ist einiges möglich. Als Fördermöglichkeiten sind Agentur für Arbeit, Jobcenter, Bildungsgutschein und Qualifizierungschancengesetz aufgeführt. Dazu kommen Berufsgenossenschaften, Renten- und Unfallversicherungsträger, Transfergesellschaften, die Knappschaft-Bahn-See und der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr. Für Selbstzahler nennt das bfz individuelle Fördermöglichkeiten.




