Die Umschulung zur Fachkraft für Lagerlogistik dauert 24 Monate und endet mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Vermittelt werden die Kenntnisse und Fertigkeiten, die die bundesweite Ausbildungsordnung und der Rahmenlehrplan für diesen anerkannten Beruf vorsehen.
Im Mittelpunkt der Logistik steht eine Aufgabe. Waren sollen in der richtigen Menge und zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitstehen, und das zu möglichst geringen Kosten. Du nimmst Güter entgegen, prüfst deren Qualität und lagerst sie ordnungsgemäß ein. Später stellst du Lieferungen zusammen, planst Touren, verlädst und versendest die Ware.
Der Unterricht läuft über ein virtuelles Präsenzklassenzimmer. Du hörst und siehst die Dozenten live und sprichst direkt mit ihnen. Damit ähnelt die Methode dem Frontalunterricht. Wer kein eigenes Gerät hat, bekommt für den Unterricht einen Laptop geliehen.
Sechs Monate der Umschulung entfallen auf ein Pflichtpraktikum im Betrieb. Bei der Suche nach einem Platz bekommst du Unterstützung. Danach folgt eine Reflexionsphase, in der ihr die praktischen Erfahrungen gemeinsam besprecht. Ein Bewerbungstraining bereitet dich auf den Berufseinstieg vor.
Die Umschulung richtet sich an Menschen, die in der Lagerlogistik einen anerkannten Abschluss nachholen wollen. Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 sowie EDV-Grundkenntnisse. Fachkräfte für Lagerlogistik arbeiten in nahezu allen Branchen, in denen Lagerhaltung eine Rolle spielt.
Am Ende stehen die Kammerprüfung und ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine Teilnahmebescheinigung. Bei sehr guten Leistungen kannst du während der Umschulung zusätzlich den Flurförderschein erwerben. Vor dem Start bietet der Anbieter Vorbereitungskurse an, in denen du deine Grundkenntnisse auffrischst.





