Der Workshop dreht sich um den Einsatz von Large Language Models in der Medizinprodukte-Branche. Du lernst an einem Tag, wie du LLMs von der Idee bis zur Post-Market Surveillance nutzt. Durch den Tag führt Prof. Dr. Christian Johner oder der Produktexperte Mario Klessascheck.
Inhaltlich startest du bei den KI-Modellen. Es geht um Arten generativer Modelle, um Tools, Anbieter und die Funktionsweise im Überblick. Danach folgt der praktische Teil zum Arbeiten mit LLMs, also Prompting, strukturierte Daten und Context Engineering.
Der größte Block ist die Anwendung auf Medizinprodukte. Du generierst Produktideen, prüfst Stakeholder- und Produktanforderungen und unterstützt das Risikomanagement. Auch Entwurf und Prüfung von System- und Software-Architekturen stehen auf dem Plan. Ich finde den Zuschnitt stimmig, weil du dabei in deiner gewohnten Terminologie arbeitest.
Der Workshop findet entweder in Präsenz oder online statt. Die Online-Durchführung läuft über MS Teams. Drei Tage vorher bekommst du den Zugangslink und einen Cloud-Ordner mit Unterlagen, Übungen und Präsentationen. Auch bei Präsenzterminen liegen die Teilnehmerunterlagen digital bereit.
Gedacht ist der Workshop für Mitarbeitende von Medizinprodukte- und IVD-Herstellern. Angesprochen sind Entwicklungsleitung, Entwicklerinnen und Entwickler, Regulatory Affairs, Qualitätsmanagement und Produktmanagement. Grundlegende KI-Kompetenzen und ein Verständnis der Entwicklungsprozesse solltest du mitbringen.
Am Tag nach dem Workshop schickt dir das Johner Institut deine Teilnahmebescheinigung. Zugänge zu den genutzten KI-Werkzeugen darf der Anbieter aus lizenzrechtlichen Gründen nicht stellen. Für die Übungen brauchst du also selbst einen Zugang zu einem gängigen LLM-Chatbot. Wer lieber im eigenen Team lernt, kann den Workshop auch inhouse buchen.




