Die EU-KI-Verordnung verpflichtet Betreiber von KI-Systemen, ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz im Team sicherzustellen. Das gilt auch in der Zahnmedizin. Arzt- und Zahnarztpraxen sowie MVZ gelten als Betreiber, sobald sie KI unter eigener Verantwortung einsetzen. Genau hier setzt diese Schulung an.
In zwei Stunden ordnest du KI-Anwendungen aus dem Behandlungs- und Praxisalltag ein. Behandelt werden Dokumentation, Diagnostik, zahnradiologische Bildanalyse, Behandlungsplanung, Telemonitoring und Praxissoftware. Ein eigener Block geht auf Medizinprodukte im MDR-Kontext ein, also auf die Klassen IIa bis III.
Der Ablauf startet mit einem Überblick zum AI Act und zur Bedeutung von Art. 4. Danach klärst du die Rollen Provider und Deployer, die Grundpflichten und die Risikoklassen. Es folgen AI Literacy und Human Oversight im Alltag, dann QM, Haftung und Dokumentation. Zum Schluss gibt es Praxisfälle und Raum für deine Fragen.
Die Schulung richtet sich an zahnärztliche Praxen und MVZ. Angesprochen sind Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber, Leitungen und das Praxismanagement. Ebenso gemeint sind Zahnärztinnen, Zahnärzte, ZFA und weitere Gesundheitsfachberufe, die mit KI-Systemen arbeiten. Passend ist sie auch, wenn du KI bisher kaum nutzt und den Einsatz erst planst.
Alle Teilnehmenden erhalten eine personalisierte Bescheinigung über die Fortbildung zu Art. 4 EU-KI-Verordnung. Sie eignet sich für die Ablage im QM-System und für die interne Dokumentation der Personal- und Organisationspflichten. Auch auf externe Prüfungen bereitet sie dich vor.
Dazu bekommst du Schulungsunterlagen, die du intern weiter nutzen kannst. Musterbausteine und Hinweise helfen dir bei der Integration in dein QM-System. Die Termine laufen online via Microsoft Teams. Eine Beratung oder einen Wunschtermin kannst du beim Anbieter anfragen.




