Das Cybersecurity Bootcamp von Code Labs Academy führt dich ohne Vorkenntnisse in Informatik oder Programmierung in die IT-Sicherheit ein. Es gliedert sich in einen Pre-Work und vier Kapitel. Du lernst zuerst die Grundlagen, danach Angriff und Verteidigung, zum Schluss Spezialisierungen und ein Abschlussprojekt.
Im Pre-Work richtest du dein eigenes Labor mit Virtualisierung, Kali oder Parrot Linux und verwundbaren VMs ein. Du übst die Linux-Kommandozeile, Python, Bash, Git, Netzwerkgrundlagen und erste Schritte in C. Dieser Teil ist selbstgesteuert, das Team hilft dir bei der Planung.
Danach geht es um Sicherheitsprinzipien wie CIA, Zero Trust und STRIDE. Dazu kommen Frameworks wie NIST CSF 2.0, ISO 27001 und DSGVO. Im Red-Team-Kapitel lernst du Penetration Testing von der Aufklärung bis zum Bericht, inklusive OWASP Top 10 (2025) und Active-Directory-Angriffen. Im Blue-Team-Kapitel arbeitest du mit SIEM-Systemen wie Splunk, Elastic und Microsoft Sentinel, mit Threat Hunting, Forensik und Malware-Analyse. Das letzte Kapitel behandelt Cloud Security, DevSecOps sowie KI- und LLM-Sicherheit und bereitet dich auf Zertifizierungen und Bewerbungsgespräche vor.
Der Unterricht läuft live online nach der Flipped-Classroom-Methode. In Vollzeit sind es 22,5 Stunden Live-Unterricht und 17,5 Stunden Selbststudium pro Woche. In Teilzeit sind es 9 Stunden live und 11 Stunden Selbststudium. Mehrere Kapitel enden mit einem praktischen Projekt für dein Portfolio.
Das Bootcamp richtet sich an Einsteiger und Quereinsteiger, die in die Cybersecurity wechseln wollen. Unterrichtssprache ist Englisch, verlangt wird Niveau B1. Du brauchst einen Rechner mit mindestens 16 GB RAM, 512 GB Speicher und Core-i5-Prozessor.
Wer alle Aufgaben und Projekte abschließt, erhält ein Certificate of Completion, sonst ein Certificate of Attendance. Das Zertifikat ist AZAV-akkreditiert. Dazu kommen Karriereberatung, Bewerbungstraining und Probeinterviews, auch bis zu sechs Monate nach dem Abschluss.






